Breitband-Antibiotikum Cipro
Bayer bekommt Patentschutz für Milzbrand-Mittel

Ein US-Berufungsgericht hat den Patentschutz für das Antibiotikum Cipro des Leverkusener Chemie- und Pharma-Konzerns Bayer bestätigt.

Reuters LEVERKUSEN. Damit verfüge Bayer bis zum Dezember 2003 in den USA über Patentschutz für das Medikament, teilte der Konzern am Montag mit. Mehrere Generika-Unternehmen hatten in verschiedenen Gerichtsverfahren die Gültigkeit des Patents angegriffen mit dem Ziel, noch vor Patentablauf mit eigenen Nachahmerpräparaten auf den US-Markt zu kommen.

Das Breitband-Antibiotikum Cipro war im vergangenen Jahr in den USA als Mittel gegen Milzbrand verteilt worden. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hatten Briefsendungen mit dem Milzbranderreger die amerikanische Öffentlichkeit in Schrecken versetzt. Cipro hatte damals bereits die Zulassung, auch gegen Milzbrand eingesetzt zu werden.

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