"Breitere Koalitionsmöglichkeiten"
Beck schließt rot-gelbe Koalition in Berlin nicht aus

ddp HAMBURG. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) steht einer sozialliberalen Koalition im Bund nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber. "Wenn die FDP sich politisch-inhaltlich öffnet, dann steigen automatisch auch in Berlin 2002 die Chancen für andere politische Konstellationen", sagte Beck der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe). Breitere Koalitionsmöglichkeiten seien für die Demokratie "mit Sicherheit" nicht schädlich, betonte Beck, der selber Chef einer SPD/FDP-Regierung ist.

Es komme jetzt darauf an, dass die Liberalen ihren Worten auf dem Düsseldorfer Parteitag "Taten folgen lassen", sagte Beck. Wenn die FDP wirklich erkenne, dass individuelle Freiheit und Solidarität kein Widerspruch seien, "wäre das in der Tat eine beachtliche programmatische Fortentwicklung". Die FDP hatte auf ihrem Parteitag in Düsseldorf ausdrücklich auf eine Koalitionsaussage für den Bundestagswahlkampf 2002 verzichtet und sich alle Optionen offen gehalten. Beck betonte, er wolle zwar kein rot-gelbes Bündnis herbeireden. Gleichzeitig riet er aber der Berliner SPD-Spitze, keinen Koalitionswahlkampf für Rot-Grün zu führen.

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