Bremen muss auf der Hut sein
Schalke reist mit Respekt nach Tschechien

Auf dem langen Umweg in den UEFA-Cup lernen der FC Schalke 04, Werder Bremen und VfL Wolfsburg Europa kennen. Das Bundesliga-Trio reist zu den Hinspielen der 3. Runde im UI-Cup an diesem Samstag nach Moldawien, Frankreich und Tschechien. Das erste Pflichtspiel der Schalker unter dem neuen Trainer Jupp Heynckes bei Dacia Chisinau steht im Mittelpunkt.

HB/dpa HANNOVER. "Das ist eine gut organisierte Mannschaft, die auch vor eigenem Publikum auf Konter spielt", lautete sein Urteil nach dem Video-Studium des moldawischen Außenseiters.

Obwohl sechs wichtige Profis fehlen - darunter Nationalspieler Jörg Böhme und der belgische Stürmer Emile Mpenza - ist für Schalke ein Weiterkommen Pflicht. Die drei Zugänge Eduardo Alcides, Hamit Altintop und Lewan Kobiaschwili erhalten eine Bewährungschance. "Der UI-Cup ist ein positiver Wettbewerb", meinte Heynckes. Sollte sein Team noch zwei Runden weiterkommen, winkt ein deutsches Finale um einen Platz im UEFA-Cup gegen den SV Werder Bremen.

Die Bremer müssen allerdings bei OGC Nizza auf der Hut sein. Der französische Tabellenzehnte wird vom ehemaligen Bundesliga-Profi und Bordeaux-Coach Gernot Rohr trainiert. "Wir sind nur Außenseiter. Bremen ist die bessere Mannschaft", stapelte der 50-Jährige zwar tief. Die Bremer zeigten aber zuletzt beim 3:3 im Testspiel gegen ZSKA Sofia eklatante Abstimmungsprobleme in der Viererkette. Zudem muss Trainer Thomas Schaaf auf den treffsicheren Stürmer Angelos Charisteas verzichten. Der Grieche laboriert an Muskelproblemen.

Der VfL Wolfsburg steht bei Synot Stare Mesto in Tschechien auch ohne Andres D'Alessandro vor einer lösbaren Aufgabe. Der Neun- Millionen-Euro-Mann aus Argentinien wird erst Anfang nächster Woche in Wolfsburg erwartet. Er könnte eventuell im Rückspiel zum Einsatz kommen. Die Tore in Tschechien sollen sein Landsmann Diego Klimowicz und der Ex-Cottbuser Marko Topic erzielen. "Wir haben höchsten Respekt vor Synot und werden die Mannschaft auf keinen Fall unterschützen. Dennoch müssen wir die Aufgabe lösen", sagte VfL- Trainer Jürgen Röber.

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