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Bremerhaven: Keine Spur von Vermissten

Zwei Tage nach dem Absturz eines Flugzeugs in die Weser bei Nordenham suchen die Bergungsmannschaften weiter nach dem Wrack der Maschine und den noch sechs seit Mittwoch vermissten Insassen. Ein Sprecher der Polizei in Bremerhaven sagte am Freitag, die Suche werde bei Tageslicht wieder aufgenommen, nachdem sie auch in der Nacht noch zu keinem Ergebnis geführt hatte.

ap BREMERHAVEN. Der Zustand der vermutlich einzig Überlebenden habe sich stabilisiert, sei aber weiterhin ernst.

Die 43 Jahre alte Frau war zusammen mit dem Piloten und einem weiteren Flugzeuginsassen aus dem eiskalten Wasser der Weser gerettet worden. Die beiden Männer starben aber im Krankenhaus oder auf dem Weg dorthin. Unter den sechs Vermissten, denen kaum noch Überlebenschancen gegeben wurden, sind auch die 15-jährige Tochter der geretteten Frau und der sechs Monate alte Sohn eines anderen Ehepaars. Einschließlich des Piloten hatten sich neun Menschen an Bord der zweimotorigen Maschine befunden, die am zweiten Weihnachtsfeiertag kurz nach dem Start von Bremerhaven auf die Nordseeinsel Wangerooge abgestürzt war.

Die Suche nach den sechs Vermissten und dem Flugzeugwrack wurde nach Polizeiangaben auch die ganze Nacht hindurch fortgesetzt, blieb aber bis zum Morgen ergebnislos.

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