Breuer: "Ein Obergefreiter würde dafür rausfliegen"
Union kritisiert Scharping wegen "Geheimnisverrat"

Der Verteidigungsminister hatte auf seinem letzten Mazedonien-Besuch durch Fahrlässigkeit ein Geheimnis der Bundeswehr-Einsatzstrategie preisgegeben. Dies ist für die CDU Grund genug, Scharpings Rücktritt zu fordern. Pläne zur Privatisierung der Flugbereitschaft gescheitert Scharping will Rechtmäßigkeit seiner Flüge belegen

ddp BERLIN. Die Union will am Montag im Verteidigungsausschuss nicht die umstrittenen Inlandsflüge, sondern angeblichen "Geheimnisverrat" zum Kern der Kritik gegen Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) machen. Das sagte der CDU-Verteidigungsexperte Paul Breuer der "Berliner Morgenpost". Auf jeden Fall wolle die Union den Rücktritt von Scharping fordern.

Scharping hatte auf seinem Mazedonien-Besuch am 30. August durch Fahrlässigkeit ein Geheimnis der Einsatzstrategie preisgegeben, in deren Folge die vom Kosovo nach Mazedonien einrückenden Bundeswehrsoldaten ihre Marschroute ändern mussten. "Ein Obergefreiter würde dafür rausfliegen", sagte Breuer. Diese "harten Fakten" seien in der Debatte um Scharpings Flüge nach Frankfurt am Main untergegangen, obwohl sie das eigentliche Problem seien.

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