Briefmonopol
Post bestreitet Portosenkung

Die Deutsche Post AG, Bonn, hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen das Unternehmen der EU-Kommission eine Portosenkung angeboten hat, um die Rückzahlung von angeblichen Beihilfen zu vermeiden.

vwd DÜSSELDORF. Ein Sprecher des Unternehmens sagte am Montag auf Anfrage, es gebe diesbezüglich keine Überlegungen. Die Post habe das Briefporto in den vergangenen 13 Jahren trotz gestiegener Kosten nur ein Mal um zehn Prozent erhöht, sagte er zur Begründung. Im Übrigen wolle das Unternehmen zunächst einmal abwarten, wie die EU-Kommission entscheide.

Hintergrund sind Vorwürfe, die Post habe ihr Briefmonopol ausgenutzt, um den defizitären Paketdienst zu subventionieren, was aus Sicht der Brüsseler Behörde den Tatbestand einer unerlaubten Beihilfe erfüllen könnte. Nach Berichten mehrerer Zeitungen droht der Post nun eine Rückzahlung im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

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