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Bristol-Myers bestätigt SEC-Untersuchung zu Umsatz-Praktiken

Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat am Donnerstag einen Zeitungsbericht bestätigt, wonach die US-Börsenaufsicht Verkaufsanreiz-Programme des Unternehmens unter die Lupe nimmt, die zu exzessiven Käufen verschreibungspflichtiger Arzneien durch Großhändler im vergangenen Jahr geführt haben sollen.

rtr NEW YORK. "Wir können bestätigen, dass es eine Untersuchung gibt und dass wir voll kooperieren", sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Zu Einzelheiten wollte sie indes keine Stellungnahme geben. Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, Mitarbeiter von Bristol-Myers hätten sich mit der US-Börsenaufsicht SEC getroffen, um Umsätze des Unternehmens mit Großhändlern zu besprechen, mit denen deren Lagerbestände nach oben getrieben worden seien. Die Bristol-Myers-Aktie lag kurz nach Eröffnung der Wall Street mit 10,58 % im Minus. Auch in Europa standen Pharmawerte deutlich unter Druck. Der Dow Jones Stoxx Health-Index für die europäischen Pharmatitel büßte bis zum Nachmittag 4,57 % auf 338,83 Punkte ein.

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