Bristol-Myers zahlte 7,8 Mrd. $
Bristol-Myers erwartet ab 2003 Gewinne durch DuPont-Pharmasparte

Bristol-Myers Squibb teilte mit, sie erwarte, dass die DuPont-Pharmasparte ab 2003 den Gewinn des Unternehmens steigern werde. Im Jahr 2002 könnte allerdings die Übernahme den Gewinn etwas belasten.

vwd/rtr NEW YORK. - Die Übernahme der Pharma-Geschäfte von DuPont Co, Wilmington, durch Bristol-Myers Squibb Co , New York, für 7,8 Mrd $ in bar dürfte im Jahr 2003 in einem positiven Ergebnisbeitrag von 0,06 $ bis 0,08 $ je Aktie resultieren. Im Gesamtjahr 2002 werde sich die Transaktion dagegen mäßig belastend auf das Ergebnis auswirken, teilte der US-Pharmakonzern am späten Donnerstag mit.

Das Ergebnis je Aktie dürfte sich demnach im kommenden Jahr um maximal 0,03 $ reduzieren. Daneben werde in Folge der Übernahme voraussichtlich mit einem Aufwand von zwei Mrd bis drei Mrd $ für Forschungs- und Entwicklungabschreibungen sowie für Restrukturierungs-Verbindlichkeiten gerechnet. In welchem Quartal diese Aufwändungen verbucht werden sollen, wollte Bristol-Myers jedoch nicht spezifizieren.

Analysten haben unterdessen kritisiert, dass der Ausblick ohne nähere Angaben zu Synergieeffekten und Einsparungen zu optimistisch erscheine. Zu den Auswirkungen auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres wollte sich Bristol-Myers nicht äußern. Analysten haben für 2001 bislang im Mittel einen Gewinn von 2,41 $ je Aktie prognostiziert.

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