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Briten vorn

England kann aufatmen. Die Agentenfilme um den legendären James Bond werden wieder durch und durch britisch.

Eine Vorrangstellung der Deutschen hatte der englischen Volksseele wehgetan: Zweimal kurvte das britische Nationalsymbol Bond in den letzten Filmen mit einem BMW um böse Männer und blonde Schönheiten herum. Für die Briten war das umso mehr eine nationale Schmach, als in den 60er-Jahren meist ein einheimisches Vehikel in den Bond-Streifen mitspielen durfte: der Aston Martin. Doch jetzt siegt aus britischer Sicht die Gerechtigkeit. Im nächsten Bond-Film mit dem Titel "Die another day" steht der neue Aston Martin mit dem Namen "Vanquish" im Mittelpunkt. Allerdings müssen die Briten einen Wermutstropfen hinnehmen. Weil der kleine Sportwagenhersteller inzwischen zum großen Ford-Konzern gehört, musste der Aston Martin noch zwei anderen Marken des US-Herstellers im Bond-Film Platz machen. Dass auch ein Jaguar dabei ist, das geht noch - denn das Auto kommt ebenfalls aus England. Doch der Ford Thunderbird ist definitiv amerikanisch und damit fast so ein Fauxpas wie ein BMW.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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