Britischer Handelskonzern kämpft in Deutschland mit sinkenden Absätzen
Promarkt belastet Kingfisher-Bilanz

Der britische Handelskonzern Kingfisher plc hat auf dem deutschen Markt die Trendwende noch nicht geschafft. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, verzeichnete die krisengeschüttelte Elektronikkette Promarkt auch im dritten Quartal weiterhin sinkende Verkäufe.

and LONDON. Während der Baumarkt- und Elektroriese in Frankreich und Großbritannien zulegte, sanken die Absätze in den drei Monaten bis Anfang November in Deutschland um 13,9 % auf 136,2 Mill. £ (218,7 Mill. Euro). Insgesamt konnte der Konzern in diesem Zeitraum seine Verkäufe um 4,7 % auf 7 Mrd. £ steigern.

Kingfisher hatte vor einigen Jahren die Promarkt-Kette übernommen, hat aber große Probleme mit dem Verlustbringer. Konzern-Chef Geoffrey Mulcahy hatte kürzlich angekündigt, unprofitable Promärkte schließen zu wollen.

Der Einstieg des größten europäischen Baumarktbetreibers auf dem deutschen Markt ist bereits gescheitert. Der Konzern will sich aus dem Online-Baumarkt Heimerker.de zurückziehen, bestätigte ein Sprecher in London. Kingfisher hatte 22,5 % an Heimwerker.de übernommen.

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