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Britischer Milliardär gibt Promi-Party des Jahres

Ein britischer Milliardär feierte an diesem Wochenende auf der Mittelmeerinsel Zypern die wohl exklusivste Party des Jahres.

Reuters LATSI. Der Champagner fließt in Strömen, die 150-Kilo-Torte kommt aus London und allein der eingeflogene Kaviar hat einen Wert von mehr als 55 000 Euro.

Zur Feier seines 50. Geburtstages lud Philip Green, Besitzer einer großen britischen Ladenkette, Prominente aus aller Welt ins luxuriöse "Anassa" im Nordwesten der Insel ein. Die Gästeliste ist ein streng gehütetes Geheimnis. Und doch sickerte durch, das Popstars wie Tom Jones oder Rod Stewart, US-Soul-Sänger George Benson, Prinz Albert von Monaco oder der britische Rennfahrer Stirling Moss zum erlesenen Kreis gehören. "Die Party ist ein "Who is who' berühmter Persönlichkeiten", sagte ein Insider.

Für die insgesamt 220 Gäste, die Freitag und Samstag durchfeiern sollten, buchte Green das komplette 117-Zimmer-Hotel. Kostenpunkt: Runde fünf Millionen Euro. Die Organisatoren der Party unternahmen die größten Anstrengungen, um das Fest so diskret wie möglich ablaufen zu lassen. So waren die meisten Gäste inkognito nach Zypern gekommen. Sie Angestellten von Fluglinien und des Hotels mussten Stillschweige-Erklärungen unterzeichnen, private Sicherheitskräfte schirmen das Areal rund um das Hotel hermetisch ab.

Dennoch ist die Party in der Gegend Gesprächsthema Nummer eins. Und auch die Presse bekam davon Wind: "Wir haben drei Fotografen im Hotel geschnappt, aber fünf andere liegen hier noch irgendwo auf der Lauer", hieß es aus Kreisen der Sicherheitskräfte. "Wir fürchten, dass sie auf das Anwesen gelangt sein könnten." Für seine Gäste hält Green offenbar nur hochkarätige Unterhaltung bereit. Am Samstagabend sollte Soul-Diva Diana Ross kommen und für einen Auftritt von Rock-Legende Eric Clapton legte der Gastgeber angeblich umgerechnet weitere drei Millionen Euro hin.

Einerseits wurde aus der Mega-Party ein großes Geheimnis gemacht. Anderseits ließ Green mit seinen Initialen "PG" hoch am Hoteleingang keine Zweifel daran, wer hier Geburtstag hat. "Jeder hier spricht über ihn", berichtete ein Einheimischer, der in der Nacht zum Samstag im Fischereihafen der Stadt spazieren ging. "Das ist gut für unsere Gemeinde. Er sollte nächstes Jahr wiederkommen."

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