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British Telekom und One2One wollen gegen UMTS-Lizenzzahlungen klagen

Die British Telekom (BT) und die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, One2One, wollen die Britische Regierung wegen der Ungleichbehandlung bei der Bezahlung der UMTS-Lizenzen verklagen.

afx LONDON. Damit bestätigten die Unternehmen einen Pressebericht der Tageszeitung "The Guardian" vom gleichen Tag. Ein Verfahren der BT und One2One vor dem "Appeal Court" war am Mittwoch verloren gegangen.

"Wir werden unseren Kampf gegen die Entscheidung fortsetzen und glauben, dass wir sehr gute Chancen haben", sagte ein BT-Sprecher am Donnerstag. Ein Sprecher von One2One bestätigte ebenfalls, gegen für die Unternehmen negative Entscheidung des Gerichts vorgehen zu wollen.

BT wirft der Regierung vor, die Mitbewerber Orange SA und Vodafone PLC bei den Zahlungsbedingungen für die Mobilfunklizenzen bevorzugt zu haben. Während BT und One2One 4 Mrd. Pfund direkt nach dem Ende der Versteigerung im April bezahlt haben, hätten Orange und Vodafone einen Aufschub von 180 Tagen bekommen, hieß es in einem Pressebericht. Grund für die Bevorzugung von Vodafone seien die Verkaufsverhandlungen für Orange an die France Telekom gewesen.

BT und und One2One rechnen mit jeweils 85 Mill. Pfund Zinsen, die ihnen durch die direkte Zahlung der Lizenzpreise entgangen seien. Vodafone und Orange würden hingegen 2 Mill. Pfund pro Tag an Zinszahlungen sparen.

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