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Broadcom: Umsatzerwartung gesenkt

Broadcom, der Hersteller von Halbleitern für Netzwerkausrüstung und Kommunikationschips, hat die prognostizierten Verkaufszahlen zurechtgestutzt. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass weniger Kunden-Bestellungen annulliert wurden.

Broadcom und andere Unternehmen in der Halbleiterbranche hatten in den vergangenen Monaten mit einem Rückgang der Bestellungen zu kämpfen. Wegen hoher Lagerbestände bei Großkunden wie Cisco Systems ist das Bestellvolumen eingebrochen. Broadcom erwartet, im laufenden zweiten Quartal einen gegenüber dem Vorquartal um 32 bis 35 Prozent niedrigeren Umsatz zu erzielen. Im April sprach das Management noch von einem Umsatzrückgang von 20 bis 23 Prozent. Im ersten Quartal hat das Unternehmen Produkte im Wert von 318 Millionen Dollar verkauft.

Der Rückruf von Aufträgen durch Kunden scheint ebenfalls ein Ende gefunden zu haben. Broadcom verfügt zwar erst über vorläufige Zahlen, es scheint jedoch, als sei "Licht am Ende des Tunnels zu sehen", so der Vorstandschef Henry Nicholas.
Das Unternehmen will im zweiten Quartal das Ergebnis einmalig belasten, um die Entlassung von Mitarbeitern, eine Reorganisation und die Schließung von Arbeitsplätzen zu finanzieren.

Das Analystenhaus Credit Suisse First Boston stuft Broadcom weiterhin mit "halten" ein. Das dritte Quartal könnte überraschend schwach ausfallen, und ein Anstieg der Bestellungen sei noch nicht sicher, so die Meinung der Experten.

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