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Broadvision: Gewinnwarnung

Der Hersteller von e-commerce Software wird die Prognosen für das erste Quartal nicht erfüllen. Das teilte das Management am Montag nach Handelsschluss mit.

Wie viele andere Unternehmen in den USA will auch Broadvision über Entlassungen die Kosten reduzieren. Das Unternehmen plant, 325 Arbeitsplätze zu streichen. Durch diese Maßnahme wird rund 15 Prozent der bisherigen Belegschaft ihren Arbeitsplatz verlieren. Den korrigierten Erwartungen zufolge wird das Softwareunternehmen einen Verlust in Höhe von 14 bis 16 Cents pro Aktie melden. Analysten hatten mit einem Gewinn von zwei Cents pro Aktie gerechnet. Anstelle von 134 Millionen Dollar wird Broadvision zudem lediglich einen Umsatz von 85 bis 90 Millionen Dollar ausweisen. Die Absatzprobleme kommen vor allem aus den USA. In Europa und Asien wird das Unternehmen die Planzahlen weitestgehend erfüllen. Goldman Sachs stuft die Aktie als "Market Outperformer" ein, die Analysten sprechen von "enttäuschenden Zahlen", mit so viel Negativem hätten sie nicht gerechnet. Die Gewinnschätzung für 2001 wurde gesenkt. Das Brokerhaus Robertson Stephens stuft das Papier von "Kauf" auf "attraktiv" ab. J. P. Morgan senkt die Empfehlung von "Kauf" auf "Market Performer", dabei werden die Gewinnschätzungen für 2001 deutlich gesenkt.

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