Broadvision verlieren deutlich
Nasdaq schwächer erwartet

Die US-Technologiebörse Nasdaq wird am Dienstag voraussichtlich schwächer eröffnen. Gewinnwarnungen drückten im vorbörslichen Handel auf die Kurse von Internet-Softwareherstellern. Vor dem amerikanischen Unabhängigkeitstag wird heute nur einen halben Tag (bis 13.00 Uhr Ortszeit) gehandelt.

dpa/afx NEW YORK. Die US-Technologiebörse hatte den Montag mit leichten Verlusten beendet. Der Nasdaq Composite Index lag zur Schlussglocke bei 2 148,72 Zählern. Das entsprach einem Minus von 0,55 %. Der Nasdaq 100-Index schloss mit einem Minus von 0,31 % auf 1 827,07 Zählern.

Zu den großen Verlierern im vorbörslichen Handel zählten Internet Security Systems (ISS) , nachdem der Hersteller von Sicherheits-Software am Vortag eine Gewinnwarnung ausgegeben hatte. Statt einem ausgeglichenen Ergebnis werde nun ein Verlust von 0,02 $ pro Aktie erwartet. Vor allem die Großkunden hätten ihre Aufträge zurückgefahren, hieß es. ISS verloren 43,17 % auf 28,51 $.

Die Analysten von Goldman Sachs nahmen ihre Anlageempfehlung von "Recommended List" auf "Market Outperformer zurück. Lehman Brothers senkten unterdessen ihr Kursziel von 80 auf 35 $.

Broadvision auf der Verliererseite

Platz zwei auf der Verliererliste nahmen die auch am Neuen Markt gelisteten Broadvision Inc ein, nachdem der Hersteller von Content-Management-Software sschlechte vorläufige Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt hatte. Broadvision gaben 23,53 % auf 3,77 $ nach.

Der Pro-Forma-Verlust pro Aktie für das zweite Quartal wurde mit 0,17 bis 0,20 $ angegeben. Die von Thomson Financial/First Call befragten Analysten hatten mit einem Verlust von 0,11 $ pro Aktie gerechnet. BroadVision hat 324 163 730 Aktien ausgegeben, wird also einen Pro-Forma-Gesamtverlust zwischen 55,1 und 64,8 Mill. $ ausweisen. Der vom Unternehmen angegebene Umsatz für das zweite Quartal beläuft sich auf 52 Mill. bis 58 Mill. $.

Der Broadvision-Finanzvorstand war tags zuvor zurückgetreten. Mit 65 400 Stücken zählten Broadvision vor der Eröffnungsglocke zu den meistgehandelten Werten. Die Analysten von Goldman Sachs stuften den Wert von "Market Outperformer" auf "Market Performer" herunter.

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