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Brüssel bestätigt Zeitplan zur Liberalisierung des Ortsnetzes im Telekom-Markt

vwd BRÜSSEL. Die EU scheint ihren Zeitplan zur Liberalisierung des Ortsnetzes im Telekom-Markt bis Ende 2000 einzuhalten. Mit der Zustimmung des Industrieausschusses im Europäischen Parlament zu dem Verordnungsentwurf, hat der ergeizige Plan am Donnerstag die letzte wichtige Hürde genommen. Danach gilt die Zustimmung des Plenums Ende Oktober als sicher. Ab 1. Januar 2001 dürften dann Internetanbieter von den traditionellen Telefongesellschaften ein Teilspektrum im Kupfernetz mieten, um darüber schnelle Internetverbindungen (DSL-Standard) direkt ihren Kunden anzubieten.

Der Ausschuss nahm gegenüber dem Kompromisspapier mit den Mitgliedstaaten nur geringe Änderungen vor. Diese betreffen vor allem die Gebühren, die die Internetanbieter an den traditionellen Festnetzbeteiber zu zahlen haben. Nach Ansicht des Ausschusses müssen die Gebühren auch zur "langfristigen Weiterentwicklung der Ortsnetze" beitragen. Der Berichterstatter im EP Nick Clegg (Liberale) ist zuversichtlich, dass die Mitgliedstaaten mit diesen Änderungen leben können. Um ihren Zeitplan einzuhalten, müssen EP und Mitgliedstaaten die Verordnung in einer Lesung verabschieden. Der Rat muss deshalb alle Änderungen des Parlaments an dem Entwurf übernehmen.

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