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Brüssel genehmigt Bayer Übernahme von Roches Rezeptfreien

Der Pharmakonzern Bayer darf vom Schweizer Konkurrenten Roche dessen weltweites Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten übernehmen. Die Genehmigung dafür stellte am Freitag die EU-Kommission in Brüssel aus.

dpa-afx BRÜSSEL. Der Pharmakonzern Bayer darf vom Schweizer Konkurrenten Roche dessen weltweites Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten übernehmen. Die Genehmigung dafür stellte am Freitag die EU-Kommission in Brüssel aus. Eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs droht nach Ansicht der EU-Wettbewerbshüter nicht, weil die Produktpaletten sich kaum überschneiden und die Unternehmen bestimmte Zusagen gemacht haben.

So sahen die Brüsseler Beamten bei der ursprünglich angemeldeten Form des Zusammenschlusses die Möglichkeit einer Ausschaltung des Wettbewerbs mit rezeptfreien, nicht betäubenden Arzneimitteln in Österreich: Dort ist Bayer mit der Marke Aspirin, Roche mit Aspro vertreten - beide gemeinsam mit einem Marktanteil von 50 Prozent.

Die Unternehmen haben nun zugesagt, das Pillengeschäft mit Aspro und Aspro C im Alpenland zu verkaufen. In Irland hätte der Zusammenschluss nach Ansicht der EU-Kommission zur völligen Marktbeherrschung bei Mitteln zur Pilzbekämpfung geführt, doch auch dieses Geschäft wird nun von den Unternehmen aufgegeben.

Mit der Fusion entsteht nach Angaben der Kommission der größte europäische Anbieter rezeptfreier Arzneimittel. Die Transaktion hat nach Mitteilung von Bayer ein Volumen von 2,38 Mrd. Euro.

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