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Brüssel: Piaggio darf Konkurrenten Aprilia lenken

Die EU-Kommission hat dem italienischen Motorradhersteller Piaggio die Übernahme seines großen einheimischen Konkurrenten Aprilia mit einer Auflage erlaubt.

dpa-afx BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat dem italienischen Motorradhersteller Piaggio die Übernahme seines großen einheimischen Konkurrenten Aprilia mit einer Auflage erlaubt. Damit Piaggio, der Hersteller des klassischen "Vespa"-Motorrollers, nicht zu mächtig wird, muss er seinen modernsten 50-Kubikzentimeter-Motor allen interessierten Konkurrenten bei Interesse liefern, teilte die Kommission am Dienstag in Brüssel nach einer einmonatigen Wettbewerbsuntersuchung mit.

Die Kommission sorgte sich vor allem um den freien Wettbewerb bei Motorrollern in Italien. In ganz Europa gebe es hingegen in allen Markt-Sparten ausreichend Konkurrenz von etablierten Herstellern wie Honda, Yamaha oder Suzuki. Aprilia mit Sitz in der Nähe Venedigs ist nach früheren Angaben der zweitgrößte europäische Motorroller-Produzent. Piaggio brachte 1946 die erste "Vespa" auf den Markt.

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