Bruttoinlandsprodukt steigt nur noch um 0,1 Prozent
Europäische Wirtschaft wächst kaum noch

Das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone und in der gesamten Europäischen Union (EU) ist im vergangenen Quartal fast zum Stillstand gekommen.

dpa-afx BRÜSSEL. Das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone und der ist im vergangenen Quartal fast zum Stillstand gekommen. Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Brüssel bekannt gab, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maß der Wirtschaftsleistung nur noch um 0,1 Prozent gegenüber den ersten drei Monates des Jahres. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2000 stieg das BIP um 1,7 Prozent.

Im zweiten Quartal 2001 habe die Zunahme der Konsumausgaben der privaten Haushalte das Wachstum des BIP gestützt, hieß es. Die privaten Konsumausgaben seien in der Eurozone um 0,6 Prozent und in der EU um 0,7 Prozent gestiegen (nach plus 0,8 Prozent und 0,7 Prozent im ersten Quartal 2001). Die Investitionen hätten sich abgeschwächt - sie seien um 0,8 Prozent im Euroraum und 0,7 Prozent in den 15 Ländern der EU gesunken. Im ersten Quartal waren diese in der Eurozone um 0,1 Prozent gestiegen und in der EU um 0,3 Prozent geschrumpft.

Ein- und Ausfuhren merklich gesunken

Auch die Exporte seien im zweiten Quartal 2001 sowohl in der Eurozone als auch in der EU merklich gesunken (-1,2 Prozent beziehungsweise-1,4 Prozent nach +0,3 Prozent beziehungsweise +0,4 Prozent im Vorquartal). Ebenso die Importe - sie hätten um 0,6 Prozent beziehungsweise 0,9 Prozent nachgegeben (nach-1,1 Prozent beziehungsweise-0,5 Prozent im Vorquartal).

Die höchste Zuwachsrate im Vergleich zum Vorquartal unter allen Wirtschaftsbereichen habe im zweiten Quartal 2001 der Bereich Unternehmensbezogene und Finanzdienstleistungen verzeichnet. Er legte mit einer Rate von 0,9 Prozent in der Eurozone und 1,3 Prozent in der EU zu. Das Wachstum im Bereich Handel, Transport und Nachrichtenübermittlung habe 0,3 Prozent für beide Gebiete betragen. Genauso stark sei der Bereich sonstige Dienstleistungen gewachsen. Alle anderen Branchen (Landwirtschaft, Industrie, Bauwirtschaft) hätten negative Wachstumsraten ausgewiesen.

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