BSE-Krise
Bauernverband drängt auf schnelle Finanzhilfen

Alle Entschädigungsfragen seien noch offen, sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Donnerstag.

dpa BERLIN. Der Deutsche Bauernverband drängt auf eine schnelle finanzielle Lösung der BSE-Krise durch die Politik. Alle Entschädigungsfragen seien noch offen, sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Donnerstag kurz vor Beginn der Grünen Woche in Berlin. Die Beschlüsse über Maßnahmen zur Entlastung des Rindfleischmarktes dürften nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Da nur noch wenig geschlachtet wird, sei kaum noch Platz in den Stallungen.

Sonnleitner bekräftigte, dass es juristische Auseinandersetzungen um Schadenersatz geben werde, sobald die Ursachen der BSE-Krise ermittelt seien. Zugleich warnte er bei den nun strengeren deutschen Standards vor einem deutschen Sonderweg im europäischen Binnenmarkt. Davon müsse die neue Ministerin Renate Künast (Grüne) ihre Amtskollegen jetzt überzeugen. Er sehe das neue Ministerium für Verbraucherschutz und Landwirtschaft als klare Aufwertung, bekräftigte der Bauernpräsident.

Zum Aktionsprogramm der Landwirtschaft für eine "gläserne Produktion" sagte Sonnleitner, dies gelte für alle Branchen und in allen Stufen. Jeder müsse sich kontrollieren lassen.

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