BSE-Krise- EU ordnet die Tötung von 400 000 Rindern an
23 Schlachthöfe bewerben sich um EU-Vernichtungsaktion

ap FRANKFURT/MAIN. Bundesweit 23 Schlachthöfe wollen an der EU-initiierten Vernichtungsaktion von 400 000 älteren Rindern teilnehmen. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte, wurde die Ausschreibung am Mittwoch beendet. Bis zum 20. März solle über die Auftragsvergabe entschieden sein. Hauptkriterium bei der Auswahl sei die Wirtschaftlichkeit der Schlachtbetriebe.

Die Aktion geht auf einen Beschluss der Europäischen Kommission zurück. Mit dem Ankaufsprogramm soll angesichts der BSE-Krise der Markt für Rindfleisch entlastet werden. Getötet werden mindestens 30 Monate alte schlachttaugliche Rinder, die im letzten halben Jahr in einem der EU-Mitgliedstaaten gehalten wurden.

Über die Aufteilung der infolge der Rinderseuche entstandenen Kosten wollte Bundeskanzler Gerhard Schröder am (heutigen) Donnerstag mit Vertretern der Länder verhandeln. Schätzungen zufolge handelt es sich dabei um 2 Mrd. DM.

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