Buchgewinn bei Thomas Cook
Bankgesellschaft stuft Preussag weiter auf "akkumulieren"

Es zeichne sich ab, dass Preussag das für die Reisebranche schlechte Jahr 1999/2000 deutlich besser überstanden habe als die Konkurrenz.

adx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin rät Anlegern, Aktien der Preussag weiter zu akkumulieren. Mit dem zu erwartenden Erlös von 450 bis 500 Mill. Euro für die Mehrheitsbeteiligung an Thomas Cook schreibe Preussag zwar allenfalls einen kleinen Buchgewinn, kommentierte Michael Riedel. Wichtiger sei jedoch, dass die Konzerntochter an C&N gehe und nicht einen anderen Konkurrenten.

"Preussag muss so keine Angst vor einem neuen Preiskrieg haben", sagte Riedel. Denn C&N habe sich nach dem gescheiterten Gebot für Thomson Travel wohl damit abgefunden, die Nummer zwei im Tourismusmarkt hinter der Preussag zu bleiben und werde nicht versuchen, über niedrige Preise Marktanteile zu gewinnen.

Das positive Anlageurteil hält Riedel auch mit Blick auf das verbesserte Marktsentiment gegenüber der Preussag für gerechtfertigt. Die Börse schaue nun nach vorne und erwarte, dass der Konzern die gesetzten Ergebnisziele erreicht.

Es zeichne sich ab, dass Preussag das für die Reisebranche schlechte Jahr 1999/2000 deutlich besser überstanden habe als die Konkurrenz. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Riedel ein Ergebnis je Aktie von 1,95 Euro. Für das am 1. Januar beginnende Geschäftsjahr 2001 schätzt der Analyst einen Gewinnanstieg auf 2,14 Euro.

Hier der 3-Monatsverlauf

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