Buchkritik
„Villa Europa“ ist eine voluminöse Familien-Chronik

Freunde voluminöser Familienromane mit wild-bewegter Zeitgeschichte als Kulisse kommen in der "Villa Europa" von Ketil Bjørnstad auf ihre Kosten.

HB FRANKFURT. Die Geschichte beginnt 1892, als Erik Ulven aus Überdruss seine wohlhabende Frau und die gemeinsame Villa hoch oben über dem Oslofjord Richtung Amerika verlässt. Oslo hieß damals noch Christiania. Am Ende sehen Nachfahren im selben Haus im Fernsehen, dass der Golfkrieg ausgebrochen ist. Ohne Scheu vor enormen Seitenzahlen erzählt der Norweger vom Kommen und Gehen meherer Generationen. Das Buch ist im Original vor zwölf Jahren erschienen. Mit seinen später verfassten Romanen wie "Der Tanz des Lebens" (deutsch 2000) und "Erlings Fall" (2002) hat Bjørnstad einen sehr viel knapperen, dichteren und spannenderen Erzählstil entwickelt

Insel Verlag, Frankfurt/Main, 542 S., 24,90 Euro, ISBN 3-458-17190-8.

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