Buderus entwickelt jetzt eine Abwehrstrategie
Bosch bereitet feindliche Übernahme vor

Die Stuttgarter Robert Bosch GmbH ist bei ihrer geplanten Übernahme der Buderus AG, Wetzlar, offenbar deutlich weiter vorangeschritten als bislang bekannt.

ddp.vwd HAMBURG. Bosch halte bereits 4,9 Prozent von Buderus, meldete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Stuttgarter Unternehmenskreise. Der geheime Aktienkauf sei von der Deutschen Bank bereits zwischen Anfang Juni und Ende August abgewickelt worden. Aktuell finde kein Aktienkauf statt. Man sei bewusst knapp unter der Meldeschwelle von fünf Prozent geblieben, zitiert die Zeitung einen an der Transaktion beteiligten Manager.

Die Bosch-Geschäftsführung stelle sich nun auf eine unfreundliche Übernahme ein. Auch Buderus rechne damit und habe die Investmentbank Goldman Sachs beauftragt, eine Abwehrstrategie zu entwickeln. Um die Kontrolle über Buderus zu bekommen, würde es Bosch reichen, die Mehrheit der in der Hauptversammlung anwesenden Stimmen zu besitzen. Dazu dürften 35 bis 40 Prozent der Aktien genügen, heißt es in dem Bericht. 56 Prozent der Anteile befänden sich im Streubesitz. Die Bilfinger Berger AG und Commerzbank hielten zusammen 39 Prozent.

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