Bündnis angekündigt
Kaum Interesse an digitaler Signatur

Als Konsequenz will die Bundesregierung künftig gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern die Förderung des Einsatzes elektronischer Signaturen voranbringen.

dpa HAMBURG/BERLIN. Die elektronische Unterschrift stößt nach einer Umfrage nur auf schwaches bei den deutschsprachigen Internet- Nutzern. Die Zahl der aktiven Nutzer sei seit Einführung der digitalen Signatur nicht über 7 Prozent der Internet-Nutzer gestiegen, teilte das Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß am Donnerstag mit.

Als Konsequenz will die Bundesregierung künftig gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern die Förderung des Einsatzes elektronischer Signaturen voranbringen. Anlässlich der ersten Signaturtage in Berlin boten die Staatssekretäre Brigitte Zypries (Innen) und Alfred Tacke (Wirtschaft) der Wirtschaft und den öffentlichen Verwaltungen ein "Bündnis für elektronische Signaturen" an.

Lediglich 5,8 Prozent der über 94 000 befragten Online-Nutzer nutzen derzeit die digitale Signatur. Ihre Vorteile werden nach Einschätzung von Fittkau & Maaß noch immer nicht klar genug kommuniziert. Dabei stelle die elektronische Unterschrift einen wesentlichen Faktor für den weiteren Erfolg des digitalen Geschäftsverkehrs dar, da sie erstmals Vertragssicherheit gewährleisten könne. Nach Einschätzung der Unternehmensberatung Mummert + Partner könnte die digitale Signatur bei elektronischen Verwaltungs- und Geschäftsvorgängen bis zu 30 Prozent der Kosten sparen.

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