Bündnis für Arbeit
Bund und Länder finanzieren erneut 14 000 Lehrstellen im Osten

Der Bund steuert während der dreijährigen Ausbildungszeit insgesamt 94,8 Millionen Euro bei. Etwa die gleiche Summe kommt von den Ländern hinzu.

HB BERLIN. Der Bund und die neuen Länder haben auch für dieses Jahr ein Lehrstellen-Hilfsprogramm für Ostdeutschland vereinbart. Mit dem am Freitag in Berlin unterzeichneten Programm werden ab Herbst erneut 14 000 zusätzliche Lehrstellen in den neuen Ländern und in Berlin mit staatlicher Hilfe finanziert. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sagte, mit der neuen Vereinbarung werde "konsequent die im Bündnis für Arbeit eingegangene Verpflichtung umgesetzt", allen Jugendlichen ein Ausbildungsangebot zu machen. Nach den Absprachen sollen die Programme mit den neuen Ländern jährlich bis 2004 neu aufgelegt werden. Ab 2005 wird auf Grund der dann stark sinkenden Schulabgängerzahl mit einer geringeren Nachfrage nach Ausbildungsplätzen gerechnet.

Bulmahn appellierte an die Unternehmen, bereits heute für die qualifizierte Ausbildung ihrer Fachkräfte für die zweite Hälfte des Jahrzehnts zu sorgen. Heute könnten die Ost-Unternehmen noch unter den guten Bewerbern auswählen. In fünf Jahren werde die Situation so sein, dass die Bewerber unter den Betrieben wählen könnten. Die Ausbildungsplätze verteilen sich auf die Bundesländer wie folgt: Berlin 1764, Brandenburg 2789, Mecklenburg-Vorpommern 2317, Sachsen 3087, Sachsen-Anhalt 2364 und Thüringen 1679.

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