Bürokratische Hindernisse abbauen
Bald EU-Krankenkassen-Karte?

Um der immer größer werdenden Mobilität der EU-Bürger Rechnung zu tragen, lassen die EU-Gesundheitsminister jetzt die Möglichkeit für eine einheitliche Krankenkassen-Karte untersuchen.

vwd LUXEMBURG. Sie sei sich mit ihren Kollegen aus den anderen Mitgliedstaaten einig, bürokratische Hindernisse für Patienten abzubauen, die in einem anderen EU-Staat zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen müssten, sagte Bundesgesundheitsminister Ulla Schmidt nach dem Ratstreffen in Luxemburg. Dies könne z.B. eine in allen Staaten anerkannte Krankenkassenkarte sein. Keinesfalls damit verbunden sei aber eine Harmonisierung der Behandlungskosten.

Auch die Zuständigkeit für die Kassenzugehörigkeit solle weiterhin auf der nationalen Ebene bleiben. Die Kommission ist von den Ministern aufgefordert worden, eine Fachgruppe einzusetzen, die Lösungsvorschläge erarbeiten soll. Ihr sollen Ärzte, Wissenschaftler und Vertreter der Versicherungen sowie von Patientenverbänden angehören. Auf jeden Fall sei die Erkenntnis für die Notwendigkeit da, künftig auf diesem Gebiet verstärkt zusammenzuarbeiten, sagte die Bundesgesundheitsministerin.

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