Bug soll abgetrennt werden
Unterwasser-Säge bei der "Kursk" eingetroffen

dpa MOSKAU. In Vorbereitung auf die Bergung des russischen Atom-U-Boots "Kursk" ist ein Spezialschiff mit einer Unterwasser-Säge am Unglücksort in der Barentssee eingetroffen. Von Bord des Schiffes "Carrier" werde in den kommenden Tagen das Abtrennen des schwer beschädigten Bugs der "Kursk" eingeleitet, teilte Marinesprecher Igor Dygalo am Donnerstag in Moskau mit. Die "Kursk" war am 12. August 2000 nach zwei Torpedo-Explosionen an Bord mit 118 Mann gesunken.

Nach bisheriger Planung soll das Wrack Mitte September gehoben werden, um an Land die Ursache für die Katastrophe zu ermitteln. Der lädierte Bug mit hochexplosiven Munitionsresten muss zuvor abgetrennt werden. In den vergangenen Tagen hatten Taucher die letzten von 26 Löchern in den 18 000 Tonnen schweren Rumpf gebohrt, meldete die Agentur Interfax. In den Öffnungen sollen Stahltrossen festgemacht werden, um das Wrack zu heben. Stürmische See hatte die Tauchgänge zuletzt mehrfach unterbrochen.

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