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Bulmahn und SPD-Länder wollen Juniorprofessuren retten

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und die Wissenschaftsminister der SPD-geführten Länder haben sich nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) auf ein gemeinsames Vorgehen zur Absicherung der Juniorprofessuren verständigt.

dpa BERLIN. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und die Wissenschaftsminister der SPD-geführten Länder haben sich nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) auf ein gemeinsames Vorgehen zur Absicherung der Juniorprofessuren verständigt.

Mit einem Gesetzentwurf, der in der kommenden Woche in Bundestag und Bundesrat eingebracht werden soll, wollen sie damit die Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ziehen.

Das Gericht hatte Ende Juli die Bestimmungen des Hochschulrahmengesetzes für nichtig erklärt, mit dem die rot-grüne Regierungskoalition die Juniorprofessur eingeführt hatte. Die Richter hatten dabei kritisiert, dass der Bund den Ländern bei der Ausgestaltung diesen neuen Weges in den Professorenberuf zu detaillierte Vorgaben gemacht hat. Bis dahin führte der Weg in den Professorenberuf in Deutschland in der Regel über eine Habilitationsschrift.

Das neue Gesetz, das Bulmahn und die SPD Länder jetzt vorlegen, soll dagegen wesentlich schlanker sein. Es soll die Rechtsposition der Nachwuchswissenschaftler stärken, die als Juniorprofessoren an den Hochschulen bereits von Anfang an eigenverantwortlich lehren und forschen können. Der Gesetzentwurf sei auch als Angebot an die unionsgeführter Länder gedacht, jetzt gemeinsam die neue Regelung mitzutragen, heißt es in den Eckpunkten.

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