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Bund und Länder setzen weiter auf einheitliche Finanzamt-SoftwareDPA-Datum: 2004-07-05 15:44:04

Berlin (dpa) - Bund und Länder halten weiter an dem Software- Projekt Fiscus fest, das den 650 Finanzämtern spätestens 2006 einheitliche Programme bringen soll. Man werde sich für das «gewollte und wichtige» Projekt weiter «massiv einsetzen».

Berlin (dpa) - Bund und Länder halten weiter an dem Software- Projekt Fiscus fest, das den 650 Finanzämtern spätestens 2006 einheitliche Programme bringen soll. Man werde sich für das «gewollte und wichtige» Projekt weiter «massiv einsetzen».

Das Projekt sei auf gutem Wege, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin.

Das Nachrichtenmagazin «Focus» hatte berichtet, das Projekt stehe endgültig vor dem Aus. Die Finanzminister von Bund und Ländern wollten die 1991 begonnene gemeinsame Software-Entwicklung an diesem Freitag in einer Sondersitzung für gescheitert erklären. Die Programmierversuche hätten den Steuerzahler nach internen Schätzungen bislang zwischen 250 und 900 Millionen Euro gekostet, berichtet das Magazin.

Der Ministeriumssprecher kommentierte diese Zahlen nicht. Er meinte jedoch, der Bericht laufe der Entwicklung in dieser Sache «diametral entgegen».

Zwischen den Ländern gibt es bereits Kooperationen bei der Finanz- Software; etwa im Norden und im Süden. Die Absicht ist nun, bald ein abgestimmtes Verfahren zu einer einheitlichen Software in ganz Deutschland zu installieren.

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