Bund und Länder treffen Sicherheitsvorkehrungen: Angst vor Geflügelpest wächst

Bund und Länder treffen Sicherheitsvorkehrungen
Angst vor Geflügelpest wächst

Nach Ausbruch der Geflügelpest in den Niederlanden haben Bund und Länder Vorsichtsmaßnahmen gegen das Einschleppen der Krankheit nach Deutschland getroffen. Alle Lieferungen von lebendem Geflügel und Bruteiern, die in den vergangenen vier Wochen aus den Niederlanden in die Bundesrepublik kamen, würden überprüft, teilte das Bundesverbraucherministerium am Montag in Berlin mit.

HB/dpa BERLIN. Nach wie vor lägen keine Hinweise vor, dass die Krankheit eingeschleppt wurde.

Die betroffenen Empfängerbetriebe würden vorbeugend unter amtliche Überwachung der zuständigen Landesbehörden gestellt, teilte das Ministerium weiter mit. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, hätten die Niederlande bereits am Wochenende jeglichen Transport von lebendem Geflügel und Produkten aus einem Sperrbezirk von zehn Kilometern um betroffene Betriebe verboten.

Von dem festgestellten Geflügelpest-Erreger gehe nach derzeitigem Erkenntnisstand keine Gefährdung für den Menschen aus, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Klassische Geflügelpest sei insbesondere für Hühner und Puten eine hochansteckende und sehr schnell verlaufende Erkrankung. Sie werde durch direkten Kontakt der Tiere untereinander oder mit Überträgern wie Menschen oder Wildvögeln weitergegeben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%