Bundesanstalt für Arbeit vergab 4 214 Genehmigungen
Mehrheit der Green-Card-Antragssteller will in den Westen

ap NÜRNBERG. Die Vergabe der Green Card läuft nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit weiterhin gut. Zum Jahresende seien insgesamt 4 214 derartige Erlaubnisscheine zur Arbeitsaufnahme in der Informationstechnologie ausgestellt worden, teilte die Bundesanstalt am Freitag in Nürnberg mit. "Die kontinuierliche Vergabe ist Woche für Woche ungebrochen, und wir gehen davon aus, dass dies auch im neuen Jahr so weitergeht," sagte Sprecher Roland Schütz. Es habe sich gezeigt, dass die Rekrutierung neuer hoch qualifizierter Mitarbeiter aus dem Ausland Zeit brauche.

Die Konzeption der Green Card sowie die prompte Abwicklung durch die Arbeitsämter habe sich als erfolgreich erweisen, sagte Schütz. Nach wie vor liege der Schwerpunkt der Einstellung hochqualifizierter ausländischer Computer-Fachkräfte (IT) in Westdeutschland: 4 029 Erlaubnisse in den alten Bundesländern ständen nur 185 Green Cards in den neuen Bundesländern gegenüber.

527 Arbeitserlaubnisse gingen an Frauen

Mit 3 687 sei die eindeutige Mehrzahl an Green Cards an Männer gegangen. Nur 527 der Arbeitserlaubnisse hätten Frauen bekommen. Bayerische Unternehmen warben nach den Angaben mit 1 181 die meisten Green-Card-Inhaber an. Danach kämen Baden-Württemberg mit 844 und Hessen mit 842 Fachleuten. In Sachsen Anhalt arbeiteten dagegen bisher nur zwei Green-Card-Inhaber. In Sachsen seien es 102 und in Berlin und Brandenburg immerhin 144.

2 670 der ausländischen IT-Kräfte würden von Betrieben unter 100 Mitarbeitern eingestellt. Die meisten Green-Card-Inhaber kommen laut Bundesanstalt mit 1 567 aus Indien, während aus Rußland, der Ukraine und den baltischen Staaten dieses Jahr insgesamt 1 207 Green-Card-Inhaber nach Deutschland gekommen seien.



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