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Bundesbank: Eurostärke belastet deutsche Wettbewerbsfähigkeit nicht nachhaltig

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Eurostärke hat nach Einschätzung der DeutschenBundesbank die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht nachhaltigbelastet. "Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft war imJahr 2003 und auch im ersten Quartal des Jahres 2004 trotz des starken Euro imGroßen und Ganzen als neutral - oder etwas besser - einzustufen", schreibt dieBundesbank in ihrem am Montag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Eurostärke hat nach Einschätzung der DeutschenBundesbank die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht nachhaltigbelastet. "Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft war imJahr 2003 und auch im ersten Quartal des Jahres 2004 trotz des starken Euro imGroßen und Ganzen als neutral - oder etwas besser - einzustufen", schreibt dieBundesbank in ihrem am Montag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht.

Im gewogenen Durchschnitt zu den zwölf wichtigsten Handelspartner desEuroraums hatte der Euro vom ersten Quartal 2002 bis zum ersten Quartal 2004 umfast 20 Prozent aufgewertet. Grund waren vor allem Kursgewinne gegenüber demUS-Dollar .

'NUR EINE KORREKTUR'

Die Bundesbank hält Sorgen, die Wechselkursrelationen seien unangemessen undbefänden sich nicht mehr im Gleichgewicht, entgegen, dass der Euro zuvor "nahezuim gleichen Umfang" abgewertet habe. Die jüngste Aufwertung sei deshalb "nureine Korrektur". Darüber hinaus werde die Wettbewerbsfähigkeit einerVolkswirtschaft auch von anderen Faktoren beeinflusst. Dabei sei insbesonderedie Preisentwicklung in den betrachteten Ländern entscheidend.

Ziehe man alle Faktoren in Betracht, sei die WettbewerbsfähigkeitDeutschlands im Winter 2003/04 verglichen mit langfristigen Durchschnittswerten"im ungünstigsten Fall neutral". Die Wettbewerbsfähigkeit des Euroraums seihingegen weniger günstig. Sie sei "merklich negativer" zu beurteilen als diedeutsche. Denn die deutsche Wirtschaft habe gegenüber den Handelspartnern imEuroraum seit Beginn der Währungsunion kontinuierlich an Wettbewerbsfähigkeitgewonnen. Grund sei die vergleichsweise geringe heimischePreissteigerung.

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