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Bundesbank-Präsident Weber hält Banken-Fusionen für begrüßenswertDPA-Datum: 2004-07-08 19:05:26

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bundesbank-Präsident Axel Weber hat Fusionen im deutschen Bankgewerbe prinzipiell begrüßt und sich gegen jede politische Einflussnahme verwahrt. "Fusionen sind nur dann ein Gewinn für ein wettbewerblich organisiertes Finanzsystem, wenn sie aus dem Markt kommen, sich rechnen und den Wettbewerb nicht einschränken", sagte Weber am Donnerstag beim Eurobörsentag in Frankfurt. Politische Einflussnahme sei hingegen schädlich.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bundesbank-Präsident Axel Weber hat Fusionen im deutschen Bankgewerbe prinzipiell begrüßt und sich gegen jede politische Einflussnahme verwahrt. "Fusionen sind nur dann ein Gewinn für ein wettbewerblich organisiertes Finanzsystem, wenn sie aus dem Markt kommen, sich rechnen und den Wettbewerb nicht einschränken", sagte Weber am Donnerstag beim Eurobörsentag in Frankfurt. Politische Einflussnahme sei hingegen schädlich.

Die Konzentration des deutschen Marktes ist nach Einschätzung Webers im internationalen Vergleich sehr gering. Auch die Zweigstellendichte sei zu hoch. "Ein leistungsfähiges Bankensystem muss offen sein für vom Markt initiierte Veränderungen", sagte Weber. Integrationen und Kooperationen über die Grenze der drei Institutsgruppen (Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken) hinweg würden auf eine Lockerung fest gefügter Strukturen im deutschen Kreditgewerbe hinweisen. "Die Bundesbank begrüßt diese Entwicklung", sagte Weber.

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