Bundesbildungsministerin will für jeden Beruf einzeln entscheiden
Bulmahn lehnt generell verkürzte Berufsausbildung ab

ddp WÜRZBURG. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) lehnt eine generelle Verkürzung der Berufsausbildung von drei auf zwei Jahre ab. Dem Unternehmermagazin "Markt und Mittelstand - M&M" sagte die Ministerin am Dienstag, diese Grundsatzdiskussion habe schon in der Vergangenheit die Modernisierung das Ausbildungswesens blockiert.

Sie wolle pragmatisch für jeden einzelnen Beruf entscheiden, wie die Ausbildung modernisiert werden müsse und wie lange sie dauern solle, sagte Bulmahn. Sie fügte hinzu: "Wir müssen dafür sorgen, dass Unternehmer solche Mitarbeiter erhalten, die sie sofort einsetzen können." Daher wäre es unsinnig, den Lehrstoff für sehr anspruchsvolle Berufe zu kürzen. Für die sich wandelnde Wirtschaft müssten jedoch die erforderlichen Berufsbilder schneller geschaffen werden. Nach den Vorstellungen Bulmahns sollten die entsprechenden Ausbildungsrichtlinien nicht mehr erst nach fünf, sondern schon nach zwei Jahren feststehen.

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