Bundeskabinett
Renten steigen um gut ein Prozent

Das Bundeskabinett hat eine Erhöhung der Renten zum 1. Juli 2003 in Höhe von 1,04 Prozent im Westen und 1,19 Prozent im Osten bschlossen.

HB/dpa BERLIN. Die Rentner können im laufenden Jahr nur mit einer geringfügigen Erhöhung ihrer Altersbezüge rechnen: Zum 1. Juli 2003 steigen die Renten in Westdeutschland um 1,04 %, im Osten um 1,19 %. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen.

Die Anhebung folgt nach Darstellung des Sozialministeriums der Lohnentwicklung im Jahr 2002 - allerdings mit einem Abschlag für die Aufwendungen der Beschäftigten für die private Riester-Rente. Dieser Abschlag gilt als Solidar-Beitrag der älteren Generation zur Stabilisierung der Rentenfinanzen. Er wurde mit der Rentenreform des Jahres 2001 beschlossen. Die Verordnung über die geplante Rentenanpassung bedarf auch der Zustimmung des Bundesrats.

In Westdeutschland steigt die Standardrente eines Durchschnittverdieners mit 45 Versicherungsjahren nach den Angaben um zwölf auf 1176 ?. Nach Abzug des Anteils zur Kranken-und Pflegeversicherung bleiben 1082 ? übrig. In den neuen Ländern steigt die Standardrente ebenfalls um zwölf auf 1034 ?. Der davon verfügbare Betrag wird mit 951 ? angegeben.

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