Bundeskanzler Schröder eröffnete Computermesse
CeBIT als Initialzündung für den Aufschwung

Bundeskanzler Gerhard Schröder erwartet von der CeBIT zusätzlich Impulse für einen sich abzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwung. Zur Eröffnung der Leistungsschau sagte Schröder am Dienstagabend in Hannover, von ihr werde ein "Signal der Zuversicht und des Aufbruchs" ausgehen.

HB/vwd HANNOVER. Dieser Aufbruch werde ganz wesentlich getragen von der Informations- und Kommunikationswirtschaft. Insgesamt stünden die Zeichen der Weltwirtschaft auf Erholung. "Ein neuer Optimismus ist angebracht", betonte der Kanzler. "Die Wachstumsausichten für die Vereinigten Staaten, für Europa und für Deutschland sind positiv."

Als Beispiel für die wirtschaftliche Dynamik in der Bundesrepublik hob Schröder die rasante Verbreitung der DSL-Anschlüsse hervor, die die Datenübertragung über das Telefonfestnetz wesentlich beschleunigen. "Die Zahl dieser Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge hat sich hier zu Lande innerhalb von nur zwölf Monaten fast verzehnfacht", betonte der Regierungschef. Das sei international Spitze.

Im Mobilfunk liege Deutschland mit inzwischen mehr Handy- als Festnetzanschlüssen ebenfalls weltweit mit vorn. "Diesen strategischen Standortvorteil wollen wir entschlossen nutzen und unsere Vorreiterrolle bei Innovationen ausbauen", sagte Schröder. Auch beim elektronischen Handel mit einem Umsatz von rund 20 Milliarden Euro im vergangenen Jahr belege Deutschland Platz Eins in Europa.

UMTS, der künftige Mobilfunkstandard, wird nach seinen Worten zur Schaffung einer "Fülle neuer Dienstleistungs- und Hightech-Unternehmen" und damit zu neuen Arbeitsplätzen beitragen. Sinnvoll seien Kooperationsmöglichkeiten für die Lizenznehmer, damit sie ihr UMTS-Netz mit möglichst geringen Kosten errichten könnten. Künftig komme es darauf an, die Breitbandkommunikation für komplexe Anwendungen voranzutreiben und die IT-Forschung zielgerichtet zu fördern.

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