Bundeskanzler Willy Brandt initierte die Sammlung
Bund zeigt Sammlung zeitgenössischer Kunst

Der Bund präsentiert von diesem Mittwoch an im Hamburger Bahnhof in Berlin eine Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Kunst. Es ist eine 90 Arbeiten umfassende Auswahl der von ihm in den vergangenen Jahren erworbenen Gemälde, Skulpturen, Installationen, Fotografien, Videos und Grafiken.

HB/dpa BERLIN. Die Ausstellung mit dem Titel "actionbutton", die auf ein Gemälde des vor einem Jahr bei einem Flugzeugunglück in Luxemburg ums Leben gekommenen Malers Michel Majerus zurückgeht, wurde von der Berliner Nationalgalerie zusammen mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik (Bonn) realisiert.

Sie zeigt herausragende künstlerische Positionen der 80er- und 90er Jahre, unter anderem mit Arbeiten von Martin Kippenberger, Isa Genzken, Andreas Hofer und Günther Förg, sowie Beispiele der aktuellen Gegenwartskunst. Außerdem sollen die avantgardistischen Stellungnahmen der frühen 70er Jahre mit Werken von Joseph Beuys, Jörg Immendorf und HP Zimmer in Erinnerung gerufen werden. Die Ausstellung ist bis 31. August zu sehen.

Die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik, die 1970 auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD) begonnen wurde, umfasst heute mehr als 1 000 Werke seit 1945. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der auch ein Bestandsverzeichnis der Sammlung enthält (in der Ausstellung 15 Euro).

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