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Bundeskartellamt untersucht Gaspreiserhöhung bei Eon-Tochter

Das Bundeskartellamt untersucht die jüngste Gaspreiserhöhung der Eon- Tochter Eon Hanse. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte am Donnerstag in Quickborn einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

dpa-afx DÜSSELDORF/BONN. Das Bundeskartellamt untersucht die jüngste Gaspreiserhöhung der Eon - Tochter Eon Hanse. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte am Donnerstag in Quickborn einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

Das Verfahren sei aufgrund eines Hinweises des Grundstückseigentümer-Verbandes eingeleitet worden. Das Unternehmen hoffe aber auf eine Einstellung, sagte die Sprecherin. "Wir glauben, dass es uns gelingen wird, darzulegen, dass die Preiserhöhung nicht missbräuchlich erfolgt ist."

In der nächsten Woche finde auf Einladung des Kartellamtes ein Gespräch zwischen Eon Hanse und der Behörde statt. Dabei werde das Unternehmen darauf hinweisen, dass sich die eigenen Preise in "einem guten Mittelfeld" bewegten.

Kaum Einfluss AUF Börsenkurs VON Eon

Die "Bild"-Zeitung hatte in ihrer Donnerstagausgabe berichtet, dass das Kartellamt bundesweit bei mehreren Gasversorgern überprüfe, ob die letzten Preiserhöhungen um bis zu zehn Prozent gerechtfertigt waren. Bereits in den nächsten Wochen könnten offizielle Missbrauchsverfahren eingeleitet werden, falls sich der Verdacht erhärte, dass die Versorger ihre Marktstellung missbraucht haben, hieß es.

Auf den Börsenkurs von Eon hatte der Bericht kaum Auswirkungen. Die Papiere fielen zuletzt um 0,18 Prozent auf 65,00 Euro. Der Dax gab zur selben Zeit 0,01 Prozent auf 4 182,97 Punkte nach. Händlern zufolge blieb die Nachricht ohne Wirkung, weil es sich noch nicht um ein offizielles Verfahren handele. Außerdem sei die ganze Geschichte "nichts Neues".

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