Bundesländer im Minus
Kassenärzte überschreiten Budget um mehr als 1,3 Milliarden DM

Das berichtet der «Mannheimer Morgen» (Freitagausgabe) unter Berufung auf internen Berechnungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Schon zum Teil seit Wochen im Minus lägen die neuen Bundesländer.

ddp Mannheim. Die Kassenärzte werden ihr Arzneimittelbudget in diesem Jahr voraussichtlich um mehr als 1,3 Milliarden DM überschreiten. Das berichtet der «Mannheimer Morgen» (Freitagausgabe) unter Berufung auf internen Berechnungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Danach reicht das Budget nur in sieben der 23 Kassenärztlichen Vereinigungen bis zum Jahresende. Dazu gehören die KV Koblenz, Niedersachsen, Nord-Württemberg, Pfalz, Saarland, Südbaden und Trier. Schon zum Teil seit Wochen im Minus lägen die neuen Bundesländer. So habe Mecklenburg-Vorpommern die rechnerische Obergrenze bei den Arzneimittelausgaben schon am 30. Oktober überschritten. Nach den Modellrechnungen der Bundesvereinigung weicht die KV damit um 21 Prozent von der Ausgabengrenze ab, schreibt das Blatt. Thüringen liege mit 17 Prozent im Minus, es folgten Brandenburg und Sachsen mit jeweils 15 Prozent. In diesen drei Bundesländern hätten die Ärzte spätestens vom 7. beziehungsweise 13. November an keine Rezepte mehr ausstellen dürfen. Am sparsamsten seien nach der Vorausberechnung der KBV die KV Pfalz sowie Saarland gewesen. Sie hätten das Budget um 7,8 beziehungsweise 6,7 Prozent unterschritten. gkw 150504 Dez 00

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