Bundesligist will Anleihe über 120 Millionen Euro aufnehmen
BVB plant Rückkauf des Westfalenstadions

Bundesligist Borussia Dortmund hat einen neuen Großaktionär: Florian Homm. Der Spekulant ist laut Medieninformationen erst vergangene Woche wegen Kursmanipulationen verurteilt worden.

HB DORTMUND. Der finanziell angeschlagene Bundesligist Borussia Dortmund kommt nicht zur Ruhe. Nur drei Tage nach Bekanntgabe einer Kapitalerhöhung ist das einzige Börsen notierte deutsche Fußball-Unternehmen erneut in die Schlagzeilen geraten.

Mit Hilfe einer mindestens 120 Millionen Euro schweren Anleihe des Londoner Finanzmaklers Stephen Schechter soll das Westfalenstadion zurückgekauft werden. Dies berichteten die "Süddeutsche Zeitung" und der "kicker" unter Berufung auf ein internes Papier "Road Show London 2004", das vom BVB zur Anwerbung neuer Aktionäre erstellt wurde.

Dementieren wollte Michael Meier diese angeblichen Rückkauf-Pläne nicht: "Das wäre ein mögliches Modell. Schon seit Monaten ist eine Schechter-Anleihe bei uns in Prüfung. Es hat Einnahmeausfälle gegeben, wir ordnen deshalb unsere Finanzstruktur neu. Aber es sind auch noch andere Modelle denkbar", sagte der Manager in einem Gespräch mit dem WDR.

In Finanzkreisen stößt dieses Vorhaben auf Zustimmung. "Das wäre eine Bereinigung alter Fehler und ein erster Schritt, den Laden in Ordnung zu bringen. Damit würde der BVB auf der Liquiditätsseite in ruhigeres Fahrwasser geraten und für etwas mehr Ruhe sorgen", sagte Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). "Allerdings wäre es besser gewesen, wenn es gar nicht erst soweit gekommen wäre."

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