Bundesregierung begrüßt die Wahl der Preisträger
Friedensnobelpreis geht an Kofi Annan und die UNO

Den Friedensnobelpreis 2001 teilen sich die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) und deren Generalsekretär Kofi Annan. Das teilte das norwegische Nobel- Institut am Freitag in Oslo mit.

Reuters OSLO. Annan habe "neues Leben" in die UNO gebracht und engagiere sich für die Menschenrechte, für die Bekämpfung von AIDS und Terrorismus. Annan sei über die Preisvergabe erfreut, sagte dessen Sprecher, weniger für sich als für die Organisation. Die Bundesregierung begrüßte die Auszeichung Annans und der UNO.

Die UNO stehe an an der Spitze der Bemühungen um Frieden und Sicherheit in der Welt, heißt es in der Begründung des Nobelkomitees. Sie mobilisiere die Staatengemeinschaft, sich den Herausforderungen in der Weltwirtschaft, den Gesellschaften und der Umwelt zu stellen.

Annan habe fast sein gesamtes bisheriges Arbeitsleben der UNO gewidmet. Als Generalsekretär habe er frischen Wind in die Organisation gebracht. Aufbauend auf der traditionellen Verantwortung der UNO für Frieden und Sicherheit habe er sich dafür eingesetzt, dass ihre Verpflichtung für die Menschenrechte einen ebensolchen Stellenwert erhalte. Annan habe sich zudem den neuen globalen Herausforderungen zugewandt, die von AIDS und dem Terrorismus ausgingen. Zudem habe er dafür gesorgt, dass die beschränkten Mittel der UNO effektiver eingesetzt werden.

Das Nobelkomitee verwies darauf, dass die UNO in ihrer Geschichte viele Erfolge hatte, aber auch Rückschläge erlitt. Mit seiner Preisverleihung an die Weltorganisation wolle das Komitee deutlich machen, dass der einzige gangbare Weg zu Frieden und Zusammenarbeit in der Welt über die UNO führe.

Der Sprecher der Bundesregierung, Uwe-Karsten Heye, sagte, es handele sich um eine gute Wahl. Gerade in einer Zeit, in der viele Probleme auf die UNO zukämen, bedeute die Verleihung des Preises an Annan und die UNO insgesamt eine Stärkung.

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