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Bundesregierung dementiert Kabinettsumbildung

Berlin/Frankfurt/Main (dpa) - Die Bundesregierung hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach Bundeskanzler Gerhard Schröder in diesem Oktober sein Kabinett umbilden will.

Berlin/Frankfurt/Main (dpa) - Die Bundesregierung hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach Bundeskanzler Gerhard Schröder in diesem Oktober sein Kabinett umbilden will.

Die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» hatte aus Kreisen des SPD-Präsidiums berichtet, ein solcher Schritt werde für unausweichlich gehalten, sollten die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen im September das desaströse Bild der SPD bestätigen. Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg sagte dazu am Sonntag in Berlin: «Die neuerlich aufgewärmten Spekulationen über eine Kabinettsumbildung sind völlig abwegig».

Vier Minister sollen nach Informationen der Zeitung der Kabinettsumbildung zum Opfer fallen. Verkehrsminister Manfred Stolpe, der seit dem Maut-Desaster als Problemfall gilt, würde demnach durch den SPD-Wirtschaftsexperten Rainer Wend ersetzt. Für Bildungsministerin Edelgard Bulmahn solle möglicherweise Kanzleramtsminister Frank-Walter Steinmeier ins Kabinett einrücken. Als Nachfolger für Finanzminister Hans Eichel (SPD) seien Ingrid Matthäus-Mayer oder Henning Voscherau im Gespräch. Für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt könnte der Gewerkschafter Hubertus Schmoldt nachrücken.

Berichte über eine bevorstehende Kabinettsumbildung hatte es bereits seit dem Frühjahr gegeben. Die Bundesregierung hatte dies stets als Spekulation zurückgewiesen.

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