Bundesregierung in Berlin vermeidet Distanzierung
US-Regierung schweigt nach Kritik an Luftangriffen auf Irak

Die US-Regierung hüllt sich zwei Tage nach den massivsten Luftangriffen auf Ziele im Irak seit zwei Jahren in Schweigen. Weder Präsident George W. Bush noch seine Kabinettsmitglieder äußerten sich am Wochenende zu der internationalen Kritik an den Luftangriffen.

dpa WASHINGTON. Amerikanische und britische Kampfflugzeuge hatten am Freitagabend fünf irakische Stellungen unweit Bagdads bombardiert. Nach irakischen Angaben wurden dabei zwei Menschen getötet und elf verletzt. Präsident Bush hatte unmittelbar nach dem Angriff von einem Routinemanöver gesprochen. Das Pentagon begründete die Angriffe mit der zunehmenden Bedrohung durch den Irak bei der Kontrolle der Flugverbotszonen.

Islamische Länder, Russland, China, Frankreich, Norwegen und die Türkei kritisierten die Aktion. Die Bundesregierung in Berlin vermied eine Distanzierung und äußerte nur allgemein Sorge über die Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten.

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