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Bundesregierung plant offenbar gesetzliche Regeln für Analysten

Anlageberater sollen einem Zeitungsbericht zufolge künftig verpflichtet werden, bei Aktientipps offenzulegen, ob sie persönlich oder ihre Arbeitgeber diese Papiere besitzen.

afp MüNCHEN. Die Bundesregierung setzt nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» nun doch auf gesetzliche Regeln für Analysten, um Anleger besser zu schützen. Die Anlageberater sollen künftig verpflichtet werden, bei Aktientipps offenzulegen, ob sie persönlich oder ihre Arbeitgeber diese Papiere besitzen, berichtete die Zeitung am Mittwoch. Die Bundesregierung hatte zunächst in Zusammenarbeit mit zahlreichen Verbänden darauf gesetzt, über einen freiwilligen Verhaltenskodex mehr Transparenz für die Anleger zu schaffen und die Unabhängigkeit der Berater zu garantieren. Diese Idee sei nun vorerst vom Tisch, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das Wirtschafts- und das Finanzministerium. Vorschläge aus dem Kodex sollten nun in das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz übernommen werden.

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