Bundesregierung setzt auf Zusammenschluss
Clement hofft weiter auf Fusionsgenehmigung

Trotz des vorläufigen gerichtlichen Verbots einer Fusion der Energiekonzerne Eon und Ruhrgas setzt die Bundesregierung weiter auf einen Zusammenschluss der Unternehmen.

Reuters BERLIN. "Wir schauen jetzt mit Hoffnung auf die Entscheidung in der Hauptsache", sagte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) am Dienstagabend in Berlin der Nachrichtenagentur Reuters. "Ich halte die Fusion für richtig, halte den Prozess für absolut notwendig und bedauere sehr, dass hier unternehmerische Entscheidungen über lange Zeit ruhen müssen."

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte zuvor das vorläufige Verbot der Übernahme der Ruhrgas durch den Eon im Volumen von etwa zehn Milliarden Euro bestätigt. Nach Angaben aus Justizkreisen ist es nun wahrscheinlich, dass dieser Entscheidung auch ein Nein des zuständigen Kartellsenats im noch offenen Hauptsacheverfahren folgt. Eon erwartet die Entscheidung im Hauptsacheverfahren im Februar 2003.

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