Bundesregierung verweigert Kommentar zu Zeitungsbericht
Wallerts Freilassung soll eine Million Dollar gekostet haben

ap FRANKFURT/MAIN. Die Bundesregierung soll nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" doch Lösegeld für die Freilassung Renate Wallerts aus philippinischer Geiselhaft gezahlt haben. Es handele sich um 1Mill. $, berichtete die Zeitung in ihrer Samstagsausgabe. Unter Berufung auf Informanten in Manila hieß es weiter, die Lösegeldzahlung für die am 17. Juli freigelassene Göttingerin sei auf eine Initiative des philippinischen Chefunterhändlers Aventajado zurückgegangen. Er habe sich 1 Mill. $ geliehen und bei einer Bank in Hongkong ein Konto eingerichtet, auf das die Bundesregierung den Betrag einzahlen sollte. Dies sei mittlerweile geschehen, berichtete die Zeitung.

Das Lösegeld für die übrigen 20 Geiseln von einer Mill. Dollar pro Kopf brachte die libysche Regierung auf.
In Berlin erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes, die Bundesregierung bleibe bei ihrer Haltung, zu solchen Berichten keine Stellung zu beziehen.



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