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Bundesstiftung Baukultur startet nächstes JahrDPA-Datum: 2004-06-26 18:07:02

Dessau (dpa) - Nach über zehn Jahren Vorbereitungszeit wird die Bundesstiftung Baukultur im kommenden Jahr voraussichtlich ihre Arbeit aufnehmen. «Der Bund wird die Grundfinanzierung für die Errichtung bereitstellen», sagte Bauminister Manfred Stolpe (SPD) bei der Eröffnung des deutschlandweiten 10. Tags der Architektur am heutigen Samstag in Dessau.

Dessau (dpa) - Nach über zehn Jahren Vorbereitungszeit wird die Bundesstiftung Baukultur im kommenden Jahr voraussichtlich ihre Arbeit aufnehmen. «Der Bund wird die Grundfinanzierung für die Errichtung bereitstellen», sagte Bauminister Manfred Stolpe (SPD) bei der Eröffnung des deutschlandweiten 10. Tags der Architektur am heutigen Samstag in Dessau.

Der Bundestag werde einen entsprechenden Gesetzentwurf nach der Sommerpause beraten, so dass das Gesetz in der ersten Jahreshälfte 2005 in Kraft treten könne. Mitte nächsten Jahres könne die Stiftung dann ihre Arbeit aufnehmen. Sie wird vom Bund mit zunächst 1,5 Millionen Euro unterstützt.

Laut Stolpe bedarf die Baukultur in Deutschland ähnlich wie der Kultur-, Denkmal- und Umweltschutz einer bundesweiten Plattform. Zu den Mitgliedern der Stiftung gehören unter anderem der Bund Deutscher Architekten, der Bund Deutscher Innenarchitekten, der Bund Deutscher LandschaftsArchitekten, Architektenkammern und die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung.

Beim 10. Tag der Architektur stehen an diesem Wochenende rund 1690 Bauten in 660 Orten offen. In der Bauhausstadt Dessau steht das neue in ökologischer Architektur und noch im Bau befindliche Umweltbundesamt im Mittelpunkt. Es soll Ende dieses Jahres fertig gestellt sein. Die Behörde zieht dann endgültig von Berlin nach Dessau um und bietet 800 Arbeitsplätze. Das Bauhausgebäude in Dessau sowie weitere Bauhausbauten gehören seit 1996 zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Den Tag der Architektur, der zeitgenössische Baukunst zugänglich macht, hatte im vergangenen Jahr mit mehr als 100 000 Besuchern eine Rekordresonanz. Es konnten 1492 architektonische Werke in 555 Orten besichtigt werden.

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