Bundestrainer Jürgen Klinsmann über die Entscheidung für die Hauptstadt als WM-Quartier 2006
„Wir passen besser nach Berlin“

Bundestrainer Jürgen Klinsmann über die Entscheidung für die Hauptstadt als WM-Quartier 2006.

Herr Klinsmann, was gab den Ausschlag für Berlin?

Klinsmann: Ich lege Wert darauf, dass es eine rein sachliche Entscheidung war. Berlin als Gesamtpaket passt am besten, eine Metropole mit besten Bedingungen. Wir wohnen in der Stadt und sind doch für uns. Die Fahrt zum Trainingsgelände von Hertha BSC ist kurz, wir haben die Bedingungen dort kennen gelernt während des Länderspiels gegen Brasilien. Das hat uns sehr gut gefallen.

Welche Rolle spielte die Meinung der Spieler?

Klinsmann: Wir haben versucht, eine für die Mannschaft optimale Lösung zu finden. Denn nur auf sie kommt es in zwei Jahren an. Wir machen es ja grundsätzlich so, dass wir das Team möglichst oft in unsere Entscheidungen einbeziehen. Aber entschieden haben natürlich Oliver Bierhoff, Joachim Löw und ich.

Inwiefern können die Spieler während der WM von den Vorzügen Berlins profitieren?

Klinsmann: Das geht um ganz normale Dinge des Alltags. Wir müssen sehen, dass die Spieler über einen sehr langen Zeitraum zusammen sind. Wir hoffen ja, dass die WM für uns einen Monat dauert. Daher ist es wichtig, dass sie auch außerhalb des Trainings Angebote haben. Auch wenn wir zweimal am Tag trainieren, wird es genug Freiraum geben. Dann können die Spieler mal ins Kino gehen, einen Kaffee trinken oder sich mit ihren Familien treffen.

Welche Rolle spielen Ihre Erfahrungen dabei? Sie mussten vor der WM 1994 mit der Abgeschiedenheit von Malente vorlieb nehmen. Ein Kurort, in dem 80 Prozent aller Gäste älter als 60 Jahre waren.

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