Bundestrainer setzen auf erfahrene Kräfte
Schützen zielen auf Wiedergutmachung

Es gibt einiges wiedergutzumachen beim Deutschen Schützen-Bund (DSB). Denn nachdem der größte Schützenverband der Welt in Sydney leer ausging, soll sich dieses Drama nicht wiederholen. Die Chancen dafür stehen sogar recht gut.

HB DÜSSELDORF. Der DSB vertraut dabei auf eine routinierte Mannschaft. So setzt man auf die erfahrenen Sonja Pfeilschifter (Eching), Munkhbayar Dorjsuren (Moosach) und Ralf Schumann (Suhl), die beim letzten Weltcup siegreich waren. Als aktueller Weltmeister startet Schnellfeuerschütze Marco Spangenberg (Oberwallmenach).

In Sydney war die interne Fehlersuche schnell geklärt: Das mangelnde Selbstbewusstsein und Nervenflattern wurden als Hauptgründe für die Pech- und Pleitenserie angesehen. "Ein Außenstehender kann sich nicht vorstellen, was da ab geht. Der Puls hämmert - und du musst versuchen eine ruhige Hand zu behalten", formuliert Ralf Schumann, der derzeit erfolgreichste Schütze der Welt.

Deshalb haben die Bundestrainer der mentalen Vorbereitung viel Aufmerksamkeit geschenkt. Zudem hoffen die deutschen Starter auf eine Initialzündung. Sonja Pfeilschifter soll in der ersten der insgesamt 301 olympischen Entscheidungen am 14. August für Medaillen-Jubel sorgen. Dass in ihrer Disziplin Luftgewehr bisher sechs Schützinnen die Maximalringzahl 400 trafen, zeigt aber, wie eng es an der Spitze zugeht.

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